Nachstehend stellen wir unseren Lesern eine Transkription eines Interviews von Henrik Palmgren, dem Betreiber des schwedischen Internetradios Red Ice Radio mit dem australischen Professor der Politologie, Dr. Frank Salter, zur Verfügung. Die Transpriktion und Übersetzung stammt vom Zahnarzt und Schiffsbetriebstechniker Dipl.-Ing. Christoph Becker und wurde auf dessen Blog in drei Teilen (I, II, III) veröffentlicht.
Palmgren: Willkommen zurück alle, alle informierten Damen und erwachten Herren überall auf der Welt. Es ist großartig, Sie dabei zu haben. Danke dafür, dass Sie unseren Sender eingeschaltet haben. Dies ist Red Ice Radio. Unsere Internetseite ist www.redicecreations.com, mein Name ist Henrik Palmgren aus Schweden, dem Land der Gothen und Wikinger. Wir kommen drei Mal in der Woche zu Ihnen. Meistens mit zwei-stündigen Shows und manchmal nur eine Stunde wegen der Zeitbegrenzungen unserer Gäste – für den Fall, dass Sie sich wundern. Wir haben außerdem Radio 314 mit Lana, Sie können eines dieser Programme gewöhnlich jeden zweiten Mittwoch hören. Heute verbringen wir eine Stunde mit dem australischen Forscher und Politologen Frank Salter. Er war Forscher am früheren Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie. Er ist der Autor des Buches „On Genetic Interests: Family, Ethnicity, and Humanity in an Age of Mass Migration“ (dt. Über Genetische Interessen: Familie, Ethnizität und Menschheit im Zeitalter der Massenmigration) und das ist das, worüber wir heute sprechen werden.
Salter hat argumentiert, dass multiethnische Gesellschaften oft mit dem Problem der Diskriminierung und mit Gruppenkonflikten konfrontiert sind. Er hat geschrieben, dass ethnisch mehr homogene Gesellschaften besser in der Produktion von öffentlichen Gütern sind, demokratischer und weniger korrupt sind, eine höhere Produktivität und weniger Ungleichheit haben, mehr Vertrauen haben und sich mehr um Benachteiligte kümmern, soziales und ökonomisches Kapital schneller entwickeln. Sie haben gewöhnlich geringere Kriminalitätsraten, sind sehr viel widerstandsfähiger gegen externe Schocks, sind bessere globale Menschen, zum Beispiel, indem sie mehr Auslandshilfe leisten. Außerdem sind sie weniger anfällig für Bürgerkriege, der größten Quelle von gewaltbedingten Todesfällen im 21. Jahrhundert. Das ist eine interessante Forschung, über die Sie nie etwas in den Medien und in der akademischen Welt und nicht einmal in den alternativen Medien außerhalb gehört haben, während es die Argumente widerlegt und zerbricht, die die Globalisten und die Eliten uns ständig im Bezug auf ihr Hirngespinst bezüglich des Multikulturalismuses erzählen.
Willkommen Frank Salter, ganz vielen Dank, dass Sie zu unserem Programm gekommen sind und sich die Zeit genommen haben mit uns zu sprechen. [2:25]
Salter: Es ist ein Vergnügen.
Palmgren: Erzählen Sie uns erst etwas über Ihren Hintergrund und wie sie dazu gekommen sind, über genetische Interessen, Familie, Ethnizität und Menschheit im Zeitalter der Massenmigration zu schreiben.[2:38]
Salter: Es ist Teil meiner beruflichen Biografie. Meine Doktorarbeit, die ich in Australien fertiggestellt habe, war eine Feldstudie über Hierarchie und Dominanz in einigen Organisationen einschließlich Politik, Parlament, Gremien, Bürokratien usw. und es war klar, dass man Dominanz nicht studieren kann ohne Zugehörigkeit oder Bindung zu studieren. Freundliche Verhaltensweisen zwischen Menschen. Zum Beispiel wird ein Befehl oder eine Anweisung, die von einem Boss gegeben wird, sehr selten – das ist, was ich in meinem ersten Buch über Kommandos und Anweisungen untersucht habe, die von Chefs an Untergebene gegeben werden – sehr selten wird ein Kommando ohne eine Abschwächung wie ein Lächeln oder ein freundliches Verhalten gegeben. [3:32] Der Befehl wird in eine Bitte verpackt. Könnten Sie bitte dies tun? Wenn es nicht notwendig ist, eine Bitte zu äußern, weil der Chef die Macht hat zu befehlen, warum bittet er dann? Die Tatsache ist, dass Menschen es sehr mögen in einer angenehmen, entgegenkommenden Umgebung zu leben. Diese Phase der Forschung wurde Mitte der Neunzigerjahre fertiggestellt. Dann begann ich mich mit anderen Dingen zu beschäftigen, einschließlich Partnerwahl zum Beispiel, soziale Mobilität war interessant, aber ich war sehr interessiert im Streben nach Zugehörigkeit als Kontrast zur Dominanz. [4:04] Und als Politikwissenschaftler war ich an gesellschaftsweiter Verbundenheit interessiert, in gesellschaftsweiten Beziehungen. Das führte zur Ethnizität. Dadurch begann ich Ethnizität [Volkszugehörigkeit] zu untersuchen. Das ist der weiteste Kreis des Altruismus [Selbstlosigkeit, Uneigennützigkeit] der geteilt werden kann. [4:26] Es ist nicht unveränderbar teilbar, aber es kann. Also Ethnizität kann mobilisiert werden und kann in einer sehr milden Form der Zugehörigkeit resultieren. […] Das interessierte mich. Und es interessierte mich wie das Gegenteil passieren kann. Ethnische Konflikte können die brutalsten sein, bis zu dem Punkt wo Menschen ihr Leben riskieren, um die Gegenseite zu töten. [4:57] Sie haben diesen negativen Altruismus und diese Leidenschaft, die damit verbunden sind. Klassentheorien und Marxismus können schlicht und einfach nicht erklären, warum Menschen sich auf so eine verrückte Weise verhalten. Und die Liebe, die geteilt wird, die Verbundenheit, die geteilt wird sind ebenfalls verrückt und werden ebenfalls nicht erklärt, weder durch ökonomische Modelle der Rationalität noch durch Klassenmodelle. Aber das ist das was mich anfangen ließ. [5:25] Als Evolutionist ist die erste Frage zum Altruismus, was ist die genetische Ähnlichkeit zwischen den Individuen? Gibt es eine genetische Ähnlichkeit? Und diese Frage kommt in dem Werk von William Hamilton auf, einem englischen Ethnologen und Genetiker, dessen 1964 erschienene wissenschaftliche Arbeit über dieses Thema die Evolutionsbiologie grundlegend verändert hat. Er hat das Konzept der Verwandtenselektion eingeführt, wobei er vorzog sie inclusive Fitness Theory zu nennen. Er argumentierte, dass zwei eng verwandte Individuen, wie Mutter und Kind, Geschwister, und Großeltern und Enkel, einen genetischen Einsatz haben. [6:06] Sie haben ein genetisches Interesse ineinander. Das kann anpassend wirken und dazu führen, dass Sie Leben und Gesundheit zu riskiert um Verwandten zu helfen, weil diesen eine großen Anteil Ihrer eigenen Gene tragen. So begann ich das im Bezug auf Ethnizität zu untersuchen. Dies war in der Mitte der 90er Jahre. Es war also 30 Jahre nachdem William Hamilton dieser biologischen Theorie der inklusiven Fitness den Weg bereitete. 30 Jahre hat es niemand getan. Niemand hat quantifiziert was ethnische Verwandtschaft ist und wie stark sie ist. So, um die Frage genau zu stellen, die Frage die zu beantworten ich mir gestellt habe. Ich begann weltberühmte Genetiker überall auf der Welt anzuschreiben. Hier ist die Frage. [7:00] Wenn man zwei zufällige Individuen ein ethnischen Gruppe nimmt. Sie können von zwei verschiedenen Kontinenten sein, solange sie zur selben ethnischen Gruppe gehören. Wie verwandt sind sie? Ist es wie Vettern, die tausendfach von einander entfernt sind. Das ist das was ich mir vorstellte. Ich habe gedacht, dass es eine Verwandtschaftsbeziehung gibt, aber so gering, dass sie sehr wenig erklärt, außer in der Summe. Das ist das was ich angenommen habe. Und ich schrieb und ein Professor wie der berühmte Cavalli-Sforza, ein italienischer Genetiker, der an der Stanfort Universität arbeitet, schrieb zurück, er wüßte nicht, worüber ich spreche, zwei andere schrieben nicht zurück, aber schlussendlich, Henry Harpending, ein führender amerikanischer Genetiker schrieb zurück, und sagte meine Frage wäre durcheinander, ich sollte anders fragen. In einem großen E-Mail-Wechsel lehrte er mich einiges über Genetik und beantwortete die Frage. [8:03] Wir nutzten Datenbanken, die zu der Zeit existierten, um herauszuarbeiten, dass ethnische Verwandtschaft typischer Weise auf den Niveau von Vettern ersten Grades liegt. Mit anderen Worten tausend mal näher, als das was ich angenommen hatte. Eintausend mal stärkere genetische Ähnlichkeit zwischen zufällig ausgewählten Personen der selben Ethnie, als ich ursprünglich bei meiner willkürlichen Annahme vermutet hatte. Ich schrieb bereits an meinen Buch über genetische Interessen, aber ich musste in gewisser Weise von vorne anfangen, weil die Verwandtschaft sehr viel enger war als ich gedacht hatte. [8:41]
Palmgren: Vielleicht können Sie den Leuten erklären was unter genetischem Interesse zu verstehen ist? Vielleicht können Sie außerdem auch etwas tiefer auf den Punkt eingehen, warum wir uns mit anderen, die uns ähnlich sind identifizieren und zusammen sein wollen? Nicht wahr? [8:58]
Salter: Ja, genetisches Interesse ist eine Kurzbezeichnung. Es ist keine technische Bezeichnung, sondern eine Kurzbezeichnung die oft von Genetikern und Evolutionisten verwendet wird. Die Idee dahinter wird am besten durch die Unterscheidund zwischen unmittelbaren und ultimativen Interessen erklärt. Wenn ich ein unmittelbares Interesse habe, heißt das, dass ich bewusst etwas wünsche, zum Beispiel wenn ich hungrig bin. Wenn ich in der freien Natur unterwegs bin und und mich verlaufe, und hungrig und durstig werde, habe ich ein Interesse daran Essen und Wasser zu finden. Nun, ich weiß es nicht, die nach Essen suchende Person realisiert es nicht, aber tatsächlich gibt es auch ein genetisches Interesse, Essen zu finden. Denn wenn sie nicht überleben, können Sie sich auch nicht fortpflanzen. Ihr genetisches Interesse ist ein ultimatives Interesse. Es muss im Prinzip nicht bewusst sein, aber es könnte es sein. Sie haben einen ultimatives Interesse daran zu überleben um sich fort zu pflanzen, für genetische Kontinuität. [10:09] Damit haben wir hier ein Beispiel für genetisches Interesse, das nicht bewusst ist, aber das dennoch existiert. Überleben kann ein genetisches Interesse sein, weil es Ihnen hilft Ihre Gene fortzupflanzen, es kann aber zugleich ein unmittelbares Interesse sein, weil sie aus offensichtlichen Gründen bewusst aktiv nach Nahrung und Wasser suchen. Denn als Organismus sind Sie daran angepasst, auf diese Weise auf eine Knappheit von Nahrung und Wasser zu reagieren. So haben Menschen und nicht nur Menschen, sondern alle Arten ein Interesse welches genbasiert ist. Somit ist es eine ziemlich gut begründete Behauptung, dass auch Menschen ein genetisches Interesse haben. Das fesselt uns an die Natur, wir sind nicht von der Natur getrennt. Wir sind ein Teil der Natur. Wir sind durch die Evolution entstandene Organismen, die genetische Interessen haben. Und ich muss sagen, dass ich mir mit diesem Konzept zum Beispiel den Zorn der Psychologen zugezogen habe. Die denken nämlich, dass es falsch und unmoralisch ist, den Begriff genetisches Interesse zu benutzen und auf Menschen anzuwenden.[11:28]
Nun lassen Sie uns über den 2. Teil der Frage sprechen, in der es darum ging, dass man es bevorzugt unter Menschen zu sein, die auf verschiedene Weise ähnlich sind. Dies ist eine universelle Tendenz menschlicher Wesen. Es ist ein schwacher Hintergrundfaktor für Zugehörigkeiten und soziales Verhalten, der so durchdringend ist, dass er große summierende Auswirkungen haben kann. Menschen im allgemeinen, ‚Birds of a Feather walk together‘ [eine sich reimende Redewendung, wörtlich übersetzt: Vögel einer Feder, gehen zusammen, deutsches Äquivalent ‚Gleich und Gleich gesellt sich gern‘], nicht nur bei Vögeln, sondern auch bei Menschen. Und dasselbe findet auch Anwendung zwischen ethnischen Gruppen und Rassen.]12:10]
So sind Studien mit Paaren, die mit zu unterschiedlichen Rassen gehörenden Partnern verheiratet waren, durchgeführt worden. Diese haben herausgefunden, dass die Partner sich in Bezug auf Bereiche wie Charakter, Hobbys und Religion stärker ähneln als Menschen, die innerhalb ihrer eigenen ethnischen Gruppe heiraten. Was hier also passiert ist offensichtlich, dass Menschen die jemanden aus einer anderen ethnischen Gruppe heiraten den Unterschied ausgleichen, indem sie in Bezug auf andere Variable ähnlicher sind. Aber für die meisten von uns gibt es eine schwache aber durchdringende Tendenz, die uns wünschen lässt mit Menschen zusammen zu sein, die einer ähnlichen ethnischen Gruppe angehören – und auch anderweitig ähnlich sind, ähnliche Hobbys, ähnlicher Dialekt, ähnliche Sprache usw. [13:00] Und man heiratet solche. Dies ist in Übereinstimmung mit Hamiltons Theorie der ‚Inclusive Fitness‘, denn, wenn sie Freundschaften schließen, richten Sie Gegenseitigkeit und schwache Uneigennützigkeit ein, die vorteilhaft für die Gene der Anderen sein kann, im Sinne von deren Überlebenschance und Fortpflanzungsmöglichkeiten. Nicht in modernen Gesellschaften, aber in Gesellschaften an den wir festhalten, in Stammesgesellschaften.[13:30]
Palmgren: Okay, das ist ein wichtiger Punkt, auf den ich etwas später zurückkommen möchte im Bezug auf diese Bindungen, die in diesem Szenarium vorkommen. Bevor wir aber fortfahren, lassen Sie mich erst fragen, was ist Ihre Sicht auf die Genetik, wie stark wirkt sie, sind wir letztendlich Sklaven unserer Gene wie manche Wissenschaftler argumentieren, wie ich annehme. Glauben Sie das? [13:58]
Salter: Nein. Es ist nachgewiesen dass die Leute sich maladaptiv [schlecht anpassend] verhalten. In der Tat verhalten sich ganze westliche Gesellschaften maladaptiv [= schlecht anpassend], in dem sie es sich erlauben in ihren angestammten Gebieten ersetzt zu werden. Wenn wir Sklaven unserer Gene wären und unsere Gene wüssten was wir tun, wäre das das letzte, was wir zulassen würden. Da es einen Austausch im großen Stil gibt, kann hier von Anpassung keine Rede sein. Aber im großen Stil erfolgende, die ursprüngliche Bevölkerung ersetzende Einwanderung ist vom Standpunkt der Evolution aus gesehen verrückt, aber sie ist in westlichen Gesellschaften ziemlich normal – und ich möchte hinzufügen, nur in westlichen Gesellschaften. [14:50] Also, wir sind nicht die Sklaven unserer Gene. Wir sind sehr stark kulturelle Wesen. Wir entwickelten uns genetisch kulturell. Es gibt da keinen Gegensatz. Wir haben uns zu stark kulturellen Wesen entwickelt. Und dies ist eine bemerkenswert erfolgreiche Kraft. Diese adaptive Rückkopplung hat dieses sehr kostspielige Organ herangezüchtet, das wir Gehirn nennen. Sie hat es zu einer Größe herangezüchtet, die dreimal so groß ist wie man es aufgrund unserer Körpermasse voraussagen würde. [15:24] Dabei ist das Gehirn energetisch betrachtet ein sehr teures Organ. Aber wir brauchen es für diese großen assoziativen Zentren, zum Lernen, nachdenken über Bedingungen, neue Fertigkeiten lernen, Technologie. Technologie ist nicht auf Genetik gegründet, sondern auf Kultur. Wir haben also eine kulturelle Evolution, die parallel zur genetischen Evolution stattgefunden hat. Mit anderen Worten sind wir also nicht Sklaven unsere Gene. [15:57]
Palmgren: Richtig. Lassen Sie mich hier fragen. Sie haben es in gewisser Weise schon beantwortet im Bezug auf Rasse als etwas, das irrelevant ist und wie wichtig dies letztendlich für menschliche Wesen ist, da wir eine Anzahl unterschiedlicher Variablen haben. Wir haben genetische Interessen als solche und wir haben den Kulturfaktor über den sie gesprochen haben und ich denke ich würde ebenso gut Bildung hinzufügen, ebenso andere Faktoren, die lebensbeeinflussende Wahlmöglichkeiten ausmachen. Aber wenn wir im Moment spezifisch auf den Westen sehen, wird uns dort gelehrt, wird von uns verlangt, der Rasse keine Aufmerksamkeit mehr zu schenken. Ich denke, das hat teilweise mit dem Zorn des Soziologen zu tun, den sie vorhin erwähnt haben. Aber wie ist diese Dynamik, wie wirkt sich das aus, ist Rasse unwichtig? [16:46]
Salter: Rasse ist beides, völlig bedeutungslos und ebenfalls sehr wichtig. Das hängt von der Perspektive ab, die man hat. Lassen Sie mich mit der Perspektive der modernen Eliten des Mainstreams im Westen beginnen. Rasse ist für sie auf verschiedene Weisen sehr wichtig. Auf der einen Seite bringen sie unseren Kindern in der Schule und uns über die Massenmedien bei, dass Rasse völlig unbedeutend ist. Und eine Benachteiligung aufgrund der Rasse widerlich für zivilisierte Werte ist. Auf der anderen Seite sprechen dieselben Eliten endlos über Rasse. Sie können sie nicht aus ihren Köpfen herauskriegen, sie können sie nicht aus den Lehrplänen herauskriegen oder aus den Medien. Wir haben Hollywood-Filme, die sich mit ethnischen Themen befassen. Wenn ich die Morgenzeitung öffne ist auf jeder Seite eine Geschichte, die direkt oder indirekt das Thema Rasse berührt. Also was passiert. Ich denke Rasse und ich meine mit Rasse jetzt auch Ethnizität, was technisch nicht korrekt ist. Also, es gibt in unserer politischen Kultur eine immense Verwirrung darüber, was Rasse wirklich ist. Es gibt da zwei Terminkalender, die gleichzeitig abgehandelt werden. Auf der einen Seite ist es nicht erlaubt – wenn man weiß ist – über Rasse, rassenspezifische Vorlieben, Interessen usw. zu sprechen. Aber auf der anderen Seite wird komplett durcheinandergebracht was tatsächlich mit Rasse gemeint ist. Sogar Leute, die zurückweisen, dass es zum Beispiel ein Problem mit der islamischen Integration in westlichen Gesellschaften gibt, [19:04] höre ich die Leute oft über Rassismus lamentieren, aber das hat nichts mit Rassismus zu tun, wir sprechen hier über Religion. Daher haben wir hier eine Verwirrung unter den Journalisten und der politischen Elite, die den Vorwurf des Rassismus erheben, aber es ist kein Rassismus. Auf der anderen Seite, wenn man die Definition der Erklärung der Vereinten Nationen gegen Rassimus betrachte, in der Definition des Fortschritts haben sie Rasse definiert als „jede abstammende Gruppe, Ethnizität, Clan [Stammesverband] usw., physische [körperliche] Unterschiede, die sie im Sinne der modernen Bedeutung als Rassenmerkmale ansehen.“ Die Bedeutung selbst ist verwirrt, aber wir dürfen nicht darüber sprechen. Wie können wir gehorchen, wie können wir freundliche und gehorsame Leute sein und diesen politisch korrekten Befehlen gehorchen, wenn nicht gesagt wird, was Rasse tatsächlich ist. Also es gibt da eine immense Verwirrung. Ich habe eine Reihe von Artikeln geschrieben, um zu versuchen zu erklären wie diese Verwirrung entstanden ist.[20:04]
Palmgren: Genau, das Quadrant Magazin. Das letzte Mal als ich deren Webseite besucht habe war diese nicht zugänglich. Ich denke, sie ist nun wieder in Betrieb und die Leute können die Artikel lesen. Es ist wirklich sehr interessantes Material.
[20:20] Palmgren: Wie kommen wir nun von einem Fokus auf Biologie, Evolution usw. und alle diese Dinge, zu den Sozialwissenschaften, die wir heute haben. Wie ist das zu machen? Was ist dein Programm dazu für heute, Frank?
Salter: Nun, das Programm wird am Besten mit der Geschichte begonnen, indem man die Geschichte skizziert. Das beste Buch, das ich darüber gelesen habe, ist ein Buch meines Kollegen Eric Kaufmann, aus London, der Titel des Buches ist The Rise and Fall of Angloamerica [dt. Der Aufstieg und Fall Angloamerikas], Harvard University Press, 2004. Aber die andere […] besteht im Versuch der Erklärung, warum Evolutionsbiologie, Darwinismus wie man es früher genannt hat, aus den Sozialwissenschaften vertrieben wurden, von ungefähr 1920 bis in die 1980er Jahre, als sie begann, wieder langsam in begrenztem Umfang zurückzukommen. Aber sie ist noch immer nicht da angekommen wo wir waren. [21:26] Um das und die Geschichte zu verstehen, muss man sich den Krieg ansehen, der gegen die menschliche Natur geführt wurde, wie ich es zu charakterisieren pflege. Ein Krieg wurde gegen die menschliche Natur geführt und das Zentrum des Konfliktes war das amerikanische Universitätssystem, nicht nur die Eliteuniversitäten wie die Columbia Universität, York zum Beispiel, die Ivy League Universitäten (Anmerkung des Übersetzers: acht renommierte Universitäten im Nordosten der Vereinigten Staaten von Amerika, Harvard, Yale, Pennsylvania, Princeton, Columbia, Brown, Dartmouth und Cornell), die sogenannten neuen Sozialwissenschaften, die in den vierziger und fünfziger Jahren dominant wurden, ebenso zum Beispiel die neue Geschichtsgeographie, die etwas früher siegreich war, in den vierziger Jahren, haben die menschliche Natur ausgeschlossen. Nun, warum haben sie das getan? [22:24] Nun es gibt eine zugehörige ideologische Rückwirkung. Zum Beispiel Kommunismus, Marxismus, extremer Linksradikalismus, hatte intellektuell triumphiert. Er hatte eine enorme Wirkung und hatte eine utopische Seite. Er hatte ein utopisches, sozialistisches Programm. Und das letzte, was diese Leute hören wollten, war dass es tatsächlich eine relativ unveränderliche menschliche Natur gibt, die man nicht ändern kann, an die man sich anpassen muss, auf die man sich einstellen muss, um die herum man soziale und politische Systeme bauen muss. Eine unbewegliche menschliche Natur, unbeweglich, weil sie genetisch festgelegt ist, die angeboren und ebenfalls universell ist. Sie wollten das nicht hören. Daher war es zentral für das Programm der Linken, diese Vorstellung der menschlichen Natur zurückzuweisen und nicht anzuerkennen. Und was damit natürlich weggeht ist die Idee angeborener Interessen, was immer diese sind. Etwa nach den eigenen Kindern zu sehen, die Kontrolle über das eigene Familienleben zu haben, die Kontrolle über die eigene Gemeinschaft zu haben, das Recht zu haben seinen Ehepartner und seine Freunde zu wählen. [23:51] Das impliziert dass wir wissen, dass die meisten Menschen diskriminieren werden. Und in einem größeren Bereich von Aktivitäten, nicht nur in Bezug auf Ethnizität und Rasse. Sondern sie diskriminieren auch aufgrund des Charakters, der Religion, der Sprache, des Aussehens, des Hintergrunds, usw. und für die Linken war das eine widerliche Sache. Sie wollten eine Eine-Welt-Gesellschaft mit Brüdern und Schwestern überall auf der Welt. Nur Klasse war für sie wichtig, extrem wichtig und andere Identitäten bedeuteten nichts oder sollten nichts bedeuten. Es gab da also einen Konflikt, einen immensen Kulturkrieg an den Universitäten des Westens. Das begann um 1900, das geht weit zurück, Franz Boas zum Beispiel emigrierte in die Vereinigten Staaten im späten 19. Jahrhundert. Ganz sicher um 1920 war er sehr gut etabliert an der Columbia Universität in New York. Er war im wesentlichen ein Kommunist. Ob er der kommunistischen Partei angehörte ist nicht relevant. Er war jedenfalls kommunistisch. Als die UdSSR Ende 1917 entstand, hatte er sie unterstützt. Er war immer ein Apologet [= Verteidiger] der Sowjetunion und das nebenbei bemerkt in der Zeit des Stalinismus, er war ein Apologet des stalinistischen Russlands. Und er hatte einen immensen Einfluss in der amerikanischen Anthropologie. Einige seiner Studenten hatten später einen großen Einfluss auf die Politikwissenschaften und die Soziologie. [26:00] Und es ist nicht allgemein bekannt […], aber der Westen hat den Kalten Krieg verloren, der Westen hat den Kalten Krieg kulturell verloren. Er hat ihn geopolitisch gewonnen, als die Sowjetunion 1989 bis Anfang der frühen 90er kollabiert ist. Wir haben die geopolitischen Ziele des Kalten Krieges gewonnen, aber kulturell haben wir den Kalten Krieg verloren. Der Grund warum wir nicht darüber sprechen ist, dass die, die darüber sprechen würden die Kinder der Sieger sind. Das ist eine Nachricht, die mit ausdruckslosen Blick vernommen wird [met with a blank stare]. Die Menschen wissen einfach nicht was sie machen sollen und es ist schwierig, weil wir durch diese Niederlage alle beeinflusst sind. Aber die Sachlage ist, dass die Häuser nicht beschädigt sind, unsere täglichen Routinen sind nicht betroffen, was beschädigt ist ist unser Geist, ist unser Bewusstsein. Die Art wie wir die Welt sehen, das Prisma durch das wir die Realität und die Gesellschaft betrachten ist verändert worden. Wir tragen das Prisma mit uns herum. Wir sind also in einem Käfig eingeschlossen wie Max Weber es nannte, wir sind also durch bloße Vorstellungen eingesperrt. Dies sind starke Konzepte. Wir haben den kulturellen Kalten Krieg verloren und irgendwie müssen wir unseren Weg zurückfinden, um die Realität so sehen zu können wie sie ist. [27:35] Es ist sehr interessant und wie du siehst führt die Frage, die du gestellt hast, zu sehr tief gehenden Fragen darüber wie wir denken. Und ich meine damit die am Besten ausgebildeten Mitglieder der Gesellschaft. Als eine grobe Regel gilt, je ausgebildeter jemand ist, und ich meine damit jetzt nicht Ingenieure und Naturwissenschaftler, sondern die Kultur- und Sozialwissenschaftler. Je ausgebildeter man ist, desto mehr ist man verwirrt bezüglich Fragen der Nationalität, Ethnizität und Rasse.[28:15]
Palmgren: Ja, wie das? Wenden wir uns wieder der Natur zu, insbesondere der menschlichen Natur. Der Krieg wurde gegen diese unveränderliche menschliche Natur geführt. Der Versuch der kulturellen und bildungspolitischen Elite die Familie zu zerstören, den Nationalismus zu dämonisieren, war sehr effizient in den letzten 50-60 Jahren. Ich möchte etwas mehr fragen, was passiert, wenn wir im Westen auf dem Weg, auf dem uns jetzt befinden weiter fortschreiten? Das ist eine der großen Fragen auf die wir mehr eingehen werden. Die Masseneinwanderung ist ein großes Problem. Dieser Aspekt ist mit gewaltigen Kosten für das Gastland verbunden, nicht nur finanzieller Art, sondern auch im Bezug auf all die Dinge, über die wir bisher gesprochen haben. Wenn dies so weiter geht und nicht in Frage gestellt wird – kannst du uns etwas über das Bild erzählen das du aus diesen Dinge aufsteigen siehst, aus einen Szenario wie diesem? [29:14]
Salter: Hm, diese Frage wird oft apokalyptisch beantwortet. Das ist nicht meine Annäherungsweise, ich würde dem, was ich dann passieren sehe, die von Hannah Arendt stammende Bezeichung „Banalität des Bösen“ verleihen. Ich denke, das, die böse Zukunft die uns erwartet, wenn wir so weitermachen in der Tat Banalität ist [Plattheit, Fadheit]. Gehen wir näher darauf ein: Ich sehe, dass der Westen dann in einer amorphen [=form- und gestaltlosen] Weltbevölkerung absorbiert wird, in dem Sinn, dass die Identitäten die den westlichen Staaten und Völkern zu Grunde liegen Risse bekommen, verschwommen werden und dass diese Bevölkerungen zunehmend unfähiger werden, ihre gemeinsamen Interessen zu verteidigen. Ich denke Verbrechensraten, kulturelles Niveau und Lebensstandard werden dazu neigen, sich weltweit anzugleichen. Und einiges davon sind ausdrückliche Ziele der Globalisten. Mein erster Artikel in der Zeitschrift Quadrant war eine Antwort an eine Reihe von Leuten, Intellektuelle von der Linken bis zur Rechten, keine der Links- oder Rechtsextremisten, das waren Mainstream-Journalisten, einer schrieb zum Beispiel für eine liberale Denkfabrik, sie plädierten für offene Grenzen. Mit offenen Grenzen meinten sie, dass jeder der nach Australien kommen will, kommen kann solange er kein Terrorist ist. Die einzige Einschränkung war kein Terrorist zu sein. Die ausdrückliche Begründung, dass es für jedermann unmoralisch ist, reich sein wollen, während es in der Welt Armut gibt. Das Ziel der Grenzöffnung war also, dass dann der Lebensstandard selbstverständlich kollabiert, er würde sinken, und wenn er das Niveau der ärmsten Gesellschaft in Afrika erreicht, dann würde die Einwanderung natürlicherweise aufhören, weil die Menschen selbstverständlich nicht in ein von Kämpfen zerrissenes, von Armut geschlagenes hungerndes Land kommen wollen. [32:01] Das waren seriöse Intellektuelle, die so argumentiert haben. In meiner Antwort habe ich gesagt, seht es gibt tatsächlich sehr gute Gründe Nationalstaaten zu erhalten, denn die haben einen einfachen inneren Frieden. Der innere Frieden ist dort leicht zu erhalten, weil es dort wenig Vielfalt gibt. Mit dem Wachsen der Vielfalt wächst das Risiko innerer Konflikte. Außerdem hat man dann ethnische Schichtenbildungen durch Klassen. Das ist eine der unangenehmsten, ärgerlichsten Angelegenheiten die vorkommen können, insbesondere in einer Demokratie. Es entstehen dann, ohne diskriminierende Gründe, einfach nur wegen ihrer eigenen Traditionen, Schichtungen. Weißt du, verschiedene Gruppen haben verschiedene Talente, verschiedene Traditionen wie sie wirtschaftlich etwas leisten. Das ist demoralisierend, es zerreißt das moralische Gewebe der Gesellschaft. Und das wird normal, wenn wir diese Masseneinwanderung weiter erlauben. Wir werden zunehmend mit diesen Dinge konfrontiert. Also ich habe eine banale Sicht auf diese die Stammbevölkerung verdrängende Masseneinwanderung. Die USA sind auf dem Weg ca. 2040 eine weiße Minderheitsgesellschaft zu bekommen. Schon jetzt sind die weißen Amerikaner in der Minderheit bei den neugeborenen Kindern. Und ich denke Amerika ist wegen seiner Vielfalt unweigerlich im Abstieg begriffen. Vielfalt ist etwas, das innerhalb eines Staates sehr vorsichtig gehandhabt werden muss. Zwischen Staaten ist Vielfalt großartig und da ist es wunderschön sie zu haben. Vielfalt auf der ganzen Welt ist wunderschön. Aber innerhalb eines Staates ist sie möglicherweise gefährlich und das ist wieder etwas, was man als Tabu betrachtet. Man darf das nicht sagen.
Palmgren: Ja, das stimmt. [34:15]
Salter: Die steigende Vielfalt wird die westliche Zivilisation beenden. Die westliche Zivilisation ist eine einzigartige Sache und sie ist ein Vorteil für die ganze Menschheit und ist etwas, was man erhalten sollte.
Palmgren: Gut, ich stimme dem zu. Wenn ich mir besonders die gebildeten Leute ansehe, über die wir hier gesprochen haben, dann scheint es mir, dass der größte Feind hier die westliche Zivilsation selbst ist. Es gibt hier [in Schweden] eine Menge Argumente, die herumgehen bezüglich der Billigung dieser Behandlung der weißen Bevölkerung in dem Sinne, dass sie die Behandlung die sie bekommen, verdienen. Das ist in der Tat nicht nur ein Eingeständnis. Die Vielfalt verursacht in der Tat bereits Probleme, die sie von Anfang an angeprangert haben. Dies hat etwas mit der Vergangenheit zu tun, Kolonialismus, vergangene Geschichte, wonach Menschen die heute leben in gewisser Weise verantwortlich für die Vergangenenheit sind und diese Last auf ihrer Schulter tragen müssen. Was ist deiner Antwort auf ein Argument dieser Art? [35:23]
Salter: Nun, der erste Punkt ist, bekanntermaßen die ethnische Feindseligkeit, die in solchen Argumenten steckt. Es ist ein Argument des Hasses und der Vergeltung. Es ist die V2-Rakete der modernen linken Pseudowissenschaft [Leftosciologiy]. Vergiss nicht Hitlers V2-Rakete. Das V stand für Vergeltung, weil ihre […] Also es ist stillschweigend hochgradig ethnozentrisch, in der Tat stillschweigend hassbegründet, indem man sagt ihr bekommt was ihr verdient habt. Und wer ist „ihr“? „Ihr“ ist die weiße Welt. Und stillschweigend sind „wir“ die nicht weißen Rassen. Sehr außergewöhnlich. Es bestätigt wieder durch Argumente, dass wir es mit weit verbreiteter Verwirrung in unserer politischen Kultur zu tun haben. Wir können nicht einmal über diese Dinge sprechen. Damit jemand einen solch wirklich rassistischen Kommentar abgeben kann und damit vorgeben kann, diesen aus Opposition gegen Rassismus zu tun, ist außergewöhnlich. Das ist komplette Verwirrung. Auf dem analytischen Niveau ist es vollständige Verwirrung. Es ist hauptsächlich wertvoll, um die Motivationen offen zu legen.
Seit ich 2011 aus Übersee zurück bin, wo ich viele Jahre war, habe ich angefangen die Medien hier in Australien zu lesen und zu sehen. [37:13] Und mir begegnen dabei ununterbrochen anti-weiße Beleidigungen. Anti-Weiße Beleidigungen die von Leuten kommen, die sich selbst als Antirassisten verstehen. Also was passiert? Nun, sie identifizieren sich mit der Multikulturellen-Bewegung, mit der Bewegung für Minderheitenrechte und Minderheitenwürde und Toleranz, was alles sehr positiv klingt. Aber tatsächlich sind sie alles andere als post-ethnisch. Es gibt da im Multikulturalismus also einen zentralen ideologischen Widerspruch. Während der Multikulturalismus den westlichen Mehrheiten angeboten wird, stellt er sich als postethnisch und farbenblind da. Aber jene, die den Multikulturalismus bewerben bilden Gruppen, die Verbündete sind. Auf der einen Seite sind weiße Linke, für die es zumindest ein Ideal ist postethnisch zu sein, farbenblind zu sein und Menschen nach ihrem individuellem Charakter zu behandeln und nach der Farbe ihrer Haut, diese Art von Doktrin. Die haben das zumindest als ein Ideal. Aber sie befinden sich in einer engen Allianz mit Aktivisten ethnischer Minderheiten, die sehr anders sind. Diese Menschen sind stolz auf ihre ethnische Identität, sie sind oft über ihren Minderheitenstatus verärgert und sie wollen ihre Anzahl steigern, durch Einwanderung. Sie sind oft verärgert über das was sie als weißen Rassismus sehen. Sie sind Stammeskrieger. Ich nenne sie Stammeskrieger. Sie sind das absolute Gegenteil von postethnischen, farbenblinden Menschen. Und dennoch haben wir eine Allianz. Wie ist es möglich, dass wir ein enges Bündnis haben. Denn Multikulturalismus ist ein Bündnis zwischen der weißen Linken und den Stammesmenschen der Minderheiten, die wirklich extrem rechts sind. Sie sind tatsächlich aus dem extrem rechten Spektrum, weil sie auch in anderen Dingen ihren eigenen ethnischen Interessen dienen. Also wie ist es möglich, dass diese Allianz bestehen kann? Die Frage ist nicht beantwortet. Ich gebe nicht vor, eine einfache Antwort zu haben. Ich habe einige Ideen. Meine Hauptidee ist, dass das Problem bei den weißen Linken liegt. Wie können die nicht von dem Stammesdenken ihrer nichtweißen Bündnispartner abgestoßen werden? Das ist die Schlüsselfrage. Ich denke das kommt daher, dass sie an ethnischem Autismus leiden. Das ist ein Kurzbegriff. Das bedeutet, dass sie so unempfindlich sind, dass sie so hyperindividualistisch sind, dass sie nicht imstande sind die Absichten anderer Menschen zu erkennen – wenn ich es vermeide sie Rassisten zu nennen. Außerdem sind sie von Opfertum getrieben. Sie übersehen Rassismus bei Menschen von denen sie sagen, dass sie Opfer, ethnische Opfer, sind. Das sind nur ein paar Ideen. Aber es ist ein bemerkenswerter Widerspruch. Es ist ein gefährlicher Widerspruch, denn diese Allianz, und nur diese Allianz, kann zu den außergewöhnlichen Feindseligkeiten und Hass gegenüber den westlichen Menschen führen und zu dieser massenhaften, die angestammte Bevölkerung verdrängenden Zuwanderung, führen. Ein Test für die Überprüfung meiner Annahme, den ich selbst in Gesprächen durchgeführt habe, kann darin bestehen, dass man fragt: Was würdet ihr von einer Einwanderungspolitik halten, die Afrikaner durch Chinesen ersetzt? Nebenbeibemerkt war das ein tatsächliches Szenarium, das im späten 19. Jahrhundert von einem britischen Intellektuellen vorgeschlagen worden ist. „Lasst Afrika produktiver werden. Wenn wir die Afrikaner durch Chinesen ersetzen würden, würden sie nützliche Partner werden. Lasst uns Schwarzafrika mit Chinesen ersetzen.“
Das war ein ernstgemeinter Vorschlag. Die Antwort, die ich von Linken bekomme ist: „Das ist typisch weißer Rassismus. Das ist ein erstaunlich barbarischer Vorschlag. Das ist so gefühllos. Wissen Sie, Afrika für die Afrikaner. Die Afrikaner sind menschliche Wesen. Sie haben ein Recht als Volk zu überleben. Das ist schockierend.“ Dann sage ich: „Was ihr für den Westen wollt, ist im Wesentlichen dasselbe. Warum seid ihr dann nicht gegen die auf den Austausch der Stammbevölkerung zielende Masseneinwanderung einer großen Zahl westlicher Gesellschaften, durch Eilten betrieben, die nie die Bevölkerung um Erlaubnis gefragt haben, die nie den Menschen eine Vision präsentiert haben, wie z.B. „Seht, wir möchten dass in 50 Jahren die Hälfte der Bevölkerung in Schweden nicht weiß ist, ist das für euch in Ordnung ? Wie fühlt ihr euch dabei?“ Es wird nie gefragt.
Palmgren: Ja, das stimmt.
Salter: Wir werden also auf eine Weise behandelt, in der dieser Imperialist vor 100 Jahren Afrika behandeln wollte. Ich finde das verwirrend. Da wird vollständig in zweierlei Maß gemessen. Die Leute wenden Regeln sehr unterschiedlich an.
Palmgren: Nun lass uns dieses Problem behandeln. Was ist wenn die argumentieren, dass das nicht der Fall ist, dass es eine massive Übertreibung ist? Die Europäer die in ihrem Land noch deutlich in der Mehrheit sind sagen, dass du im Bezug auf Europa komplett daneben liegst. Wie antwortest du darauf?[43:41]
Salter: Was passiert, der dynamisch Antrieb ist, dass die Europäer Gesellschaften entwickelt haben, die derart attraktiv sind für Andere dass sie kommen wollen, in großer Zahl. Und ich verurteile sie dafür nicht, ich verstehe sie. Ich verurteile nicht die Einwanderer, überhaupt nicht. Ich verstehe sie. Sie wollen einen höheren Lebensstandard, sie wollen in freien, gleichen Gesellschaften leben, mit großzügigen Wohlfahrtssystemen. Sie wollen Arbeit und ein besseres Leben leben. Ich verstehe das. Aber es ist nicht notwendigerweise im Interesse der westlichen Gesellschaften. Was ist deren Interesse? Wohlstand, aber den bekommt man nicht durch massenhafte Zuwanderung. Den bekommt z.B. mit der Zuwanderung von Spezialisten, von Leuten die an Universitäten unterrichten können, oder die besondere Arbeiten ausführen können usw., aber das hat nichts mit massenhafter, dauerhafter Zuwanderung zu tun. Aber diese Dynamik exisitert, dieser Magnet für Massenzuwanderung aus der 3. Welt existiert und wir können nun am Horizont sehen, dass die weiße Bevölkerung in einer Reihe von Gesellschaften zur Minderheit wird. Zu sagen, dass dies kein Problem sei? Ich bin mir nicht sicher, was damit gemeint ist. Es ist eine Tatsache, es ist eine Tatsache, dass es passiert. Ich denke was sie wirklich sagen wollen ist, dass es nicht wichtig ist. Das ist eine andere Aussage. Dass es nicht wichtig ist, ist etwas was man diskutieren kann. Das ist eine Frage der Werte. [45:35]
Palmgren: Und als Lanzeitprojektion, richtig? In Termen wie Geburtenraten und Zahlen, und alles andere, was wir nun gesehen haben. Indem man Trends beobachtet, indem man eine Entwicklung beobachtet und darauf reagiert.
Salter: Genau, genau, ich glaube nicht, dass wir so bescheuert sein müssen auf das Eintreten von Katastrophen zu warten, um etwas zu tun, um uns zu schützen. Warum sollten wir nicht unsere Intelligenz und unsere Wissenschaft nutzen, um die Zukunft zu projizieren und zu versuchen die Zukunft zu steuern, um unseren Interessen zu dienen, oder zumindest den Interessen unserer Kinder und Enkel?[46:10]
Palmgren: Genau. Dies ist nicht nur ein pathologischer Altruismus, es ist in diesem Umfang ein selbstmörderischer. Die Voraussetzung hier ist, dass wir dies [Zukunft unserer eigenen Völker] zu einem gewissen Grad aufgeben und gehen lassen können, weil es so etwas wie genetische Interessen nicht gibt. In dieser Art Szenario geht es nicht nur darum, Leute die Realität sehen zu lassen und umzuerziehen. sondern auch darum, zu versuchen wieder etwas geistige Gesundheit, Vernunft und Stabilität in die Bildungswelt zu bringen. Aus deiner Perspektive und bedenkend – ich nehme an deine Behandlung in der akademischen Welt und allem anderen ist gut – wie siehst du diese Frage? Wo beginnen wir, um dieses sehr instabile Bild zu stabilsieren?
Salter: Ja, das ist eine große Frage. Nur ein Kommentar der hilft die Bühne aufzubauen für den Versuch, eine Antwort zu liefern. Der Umstand, dass der Westen den Kalten Krieg kulturell verloren hat, resultierte darin, dass die Sozialwissenschaften und die Geisteswissenschaften intolerante Orte geworden sind. Das sind keine schönen Arbeitsplätze für Konservative und erst recht nicht für Leute, die sich um ihre eigenen ethnischen Gruppen Sorgen machen und bemühen. Es ist ein Buch, eine Art Beschreibung, herausgekommen z.B. über Sozialpsychologie, von Professor Haidt aus den USA, es ist vor wenigen Jahren veröffentlicht worden, das aufzeigt wie feindselig die Umgebung in der Sozialpsychologie für Konservative ist. Und ja, das ist nicht nur unfair, es ist selbstverständlich diskriminierend. [48:06] Es sorgt außerdem für schlechte Wissenschaft, weil Konservative andere Fragen, andere wissenschaftliche Fragen an die Radikalen stellen.
Um zurück zu deiner Frage zu kommen, wie können wir rückgängig machen, dass wir den kulturellen Kalten Krieg an den Universitäten verloren haben? Wie können wir unseren Weg zurück von so einer bedrückenden Position aus freikämpfen?
Nun, mein Ansatz ist Vielfalt zu verlangen. [beide amüsiert] Es ist vorsätzlich provokativ, wenn ich das hier sage. Wir sollten Vielfalt der Sichtweisen verlangen. Der Grund ist, dass zu den Bedingungen des Sieges [der Linken] kein Monopol auf die Wahrheit in den Sozialwissenschaften gehörte.
Wir [die Konservativen] müssen kein Monopol haben. Aber die Linke hat eines Monopol durch ihre Intoleranz. Alles was wir brauchen ist Vielfalt der Sichtweisen. Ich glaube, dass Menschen, wenn sie mit verschiedenen Argumenten konfrontiert werden, zur Wahrheit hin gezogen werden. Daher ist mein Rat für die Regierung, dass sie damit anfängt, durch die Macht ihrer Mittelgewährung Vielfalt zu verlangen. [49:35] Das hieße z.B. zu verlangen, dass Fakultäten der Sozialwissenschaften verschiedene Ansichten haben müssen. Dass z.B. nicht alle Mittel an Enviromentalists [normal eigentlich mit Umweltschützer zu übersetzen], mit Enviromentalists meine ich Theorien die der menschlichen Natur wiedersprechen usw. Das ist nicht nur ein erster Schritt, sondern wie ich meine auch ein ausreichender Schritt um den intellektuellen Luftraum zu revolutionieren und für die Vernunft und Rationalität zurück zu gewinnen. Weißt du, es ist einfach nur klares Denken erforderlich, um einige dieser irrsinnigen Politiken und Praktiken die wir sehen, rückgängig zu machen.
Man muss nicht zu Traditionen des 19. Jahrhunderts zurückkehren, die nun ausgelöscht sind und die wahrscheinlich in jeder Beziehung nicht mehr angebracht wären in einer postindustriellen Welt. Nun, wir brauchen klares Denken. Aber es wird ein Kampf, weil die Opposition intolerant ist. Diese Leute sind mobilsiert, sie sehen sich selbst auf einer Suche [on a quest] nach Glück, Weisheit und Reichtümern. Das [der Sieg der Linken] ist nicht einfach von alleine gekommen, es ist das Ergebnis einer aggressiven Bewegung, einer andere ausschließende Bewegung, deren Denkweisen von Linken und Minderheiten bestimmt sind. [51:10]
Palmgren: [51:10] Gut, genau. Einige weitere Fragen, bevor wir zum Schluss kommen. Wird ein Land der 1. Welt ein Land der 1. Welt bleiben, wenn eine zunehmende Anzahl Menschen aus der 2. und 3. Welt in das Land kommt? Anders formuliert, wenn ein Leistungsniveau im Westen erreicht ist, das in anderen Teilen der Welt bewundert und ersehnt wird, warum bringt man dann nicht die Wissensbasis in die anderen Teile der Welt, um die Länder dort aufzubauen. Das ist immerhin die Weise wie man in der westlichen Welt und speziell in Europa begann, anstatt die Leute zur Quelle zu bringen und damit möglicherweise das Feuer zusammen zu löschen, das dieses Leistungsniveau ermöglicht hat? Sie ertränken in gewisser Weise die Quelle der Inspiration. Das scheint mir jedenfalls das zu sein, was tatsächlich passiert. Natürlich kann das eine Taktik sein. Besteht das Risiko, dass die Maschine, die überall auf der Welt so bewundert wird zum Stehen gebracht wird,und dann nicht mehr in der Lage ist wieder zu starten?
Salter: Ja und ich denke nicht, dass es dazu notwendig ist, dass der Anteil der Weißen in verschiedenen Ländern unter 50 Prozent fällt. Die USA sind bereits in sehr ernsten Schwierigkeiten, strukturellen Schwierigkeiten, während die nicht weiße Bevölkerung rasant wächst. Aber ich möchte hier nur auf einen Punkt hinweisen, der eine alte rassistische Idee ist, die meines Erachtens den Nationalsozialismus und extrem rassistische Bewegungen im frühen 20. Jahrhundert gefüttert hat – nämlich, dass der Begriff westliche Identität identisch mit Ansprüchen auf Überlegenheit ist.
Palmgren: Richtig.
Salter: Und das gibt es noch immer, es ist Teil der Verwirrung die wir haben. Weil die Lehre in ethnischen Studien so verwirrt ist und sie ist es noch immer durch die Massenmedien, bis in das Establishment des Bildungswesens. Eine Menge der Verwirrung gibt es ebenfalls auf der Seite der Rechten. Daher begegnet mir noch immer diese Vorstellung, dass es weiße Identitäten gibt, es gibt generische (Gattung) weiße Identität, aber wichtiger sind westliche weiße Identitäten von Griechenland über Irland bis zu den Vereinigten Staaten.
Palmgren: Das ist richtig.
Salter: Aber das worüber Sie wirklich sprechen ist Überlegenheit, technisch, wissenschaftlich, Intelligenzquotient und all diese Dinge. Nun, nicht wirklich. Die Wissenschaft in Sachen Intelligenzquotient, die Wissenschaft, das Messen mentaler Fertigkeiten und Lernfähigkeit, zeigt, dass Europa ziemlich gut darsteht, aber in keinster Weise das Gebiet mit dem höchsten Intelligenzquotienten in der Welt ist. Ostasien hat [im Durchschnitt] zum Beispiel einen IQ von 105-106, während Europa 100 hat. Ebenso können Bevölkerungen mit einem IQ von weniger als 100 sehr gut funktionieren, wenn das politische System und das Bildungssystem gut funktionieren, können Sie eine erfolgreiche Industriegesellschaft haben. Es gibt also Unterschiede zwischen Völkern. Ja es ist möglich, ein gewisses Maß von Einwanderung aus ausgewählten Ländern der Welt zu haben, das den zivilisatorischen Standard nicht beeinträchtigt, im Sinne von technischen Standards. Ich meine technischer/wissenschaftlicher Standard. Aber gleichzeitig weicht das der Identitätsfrage aus, der man nicht ausweichen sollte. Identität ist nur indirekt eine Angelegenheit der Fähigkeit. Ja, sie ist damit verbunden. Zum Beispiel sind Wissenschaft und Industrie Teil der westlichen Identität geworden. Aus einem guten Grund, denn wir haben sie erfunden. Wissenschaft und Industrie wurden im nachmittelalterlichen Europa zu ihrem höchsten Niveau gebracht. Aber es gibt tatsächlich eine tiefere Identität, die zurück geht auf das mittelalterliche und vor mittelalterliche Europa und die beruht, um Himmelswillen, nicht einfach auf Intelligenztestergebnissen.
Aber um deine Frage direkt zu beantworten, ich bin einer von denen, die davon überzeugt sind, dass das Beste, das Vorteilhafteste was wir den Menschen, für die wie Sympathie empfinden geben können, nicht darin besteht sie mit Entwicklungshilfe zu überschütten, sondern diese so zu kanalisieren, dass sie damit ihre Kultur aufbauen können, dass sie ihre eigenen Nationalstaaten erhalten oder aufbauen können. Ein sehr, sehr wichtiger Faktor. Wir wissen dass die Vielfalt besonders in vielen Ländern der 3. Welt, insbesondere in afrikanischen Staaten, eine Folge des europäischen Kolonialismus ist. Du weißt wo Grenzen mitten durch Stammesgesellschaften gezogen wurden, wo feindliche Stämme zusammengefasst wurden und wo man von ihnen dann erwartet hat, dass sie wie europäische Nationalstaaten funktionieren würden die viele Jahrhunderte benötigt haben, um sich zu entwickeln.
Palmgren: Indien und Pakistan sind ein klassisches Beispiel. Als die Teilung stattfand starben dabei Millionen Menschen.
Salter: Genau, sie versuchten sich auszusortieren. Sie haben das bis zu einem gewissen Grad geschafft. Aber Indien selbst leidet unter einem sehr hohen Grad der Vielfalt, nicht nur ethnischer Vielfalt sondern auch einer Vielfalt durch das Kastenwesen, einer Sprachvielfalt, einer religiösen Vielfalt, einer Rassenvielfalt zwischen Norden und Süden. Wir haben in diesen Ländern einen enormen Grad der Vielfalt verursacht oder geholfen, ihn zu verursachen, was vielleicht das erste Vielfalts-Verbrechen war.
Ich bin dafür, dass wir den Völkern in ihren Ländern helfen, aber nicht deren Probleme zu uns bringen. [58:00]
Palmgren: Gut, genau das ist es, was passiert. Man kann die Probleme an der Quelle lindern und diese Länder stärken, anstatt die Probleme in andere Teile der Welt zu exportieren. Und noch einmal, es geht nicht darum, negativ über etwas zu sprechen. Menschheitsgeschichte ist ein sehr komplexes Problem. Alle Völker, überall, haben sich angestrengt, gekämpft und geplagt, mit ihrem Blut, Schweiß und Tränen auch auf dem Feld, um das Niveau zu erreichen auf dem sie sich wo auch immer befinden. Das ist etwas was mit dem zu tun hat was du früher gesagt hast, mit genetischen Interessen. Die Gelegenheit für eine Nation einige dieser Schwierigkeiten zu meistern, ist ein enorm wichtiger Teil des Aufbaus jenes Gefühls etwas erreicht zu haben, jenes Gefühls in dem Stamm und der Nation, dass man diese Dinge erreichen kann. Aber wenn diese Idee aufkommt, dass man die Probleme von der Quelle weg verbreitet, indem man die Menschen in die westliche Welt bringt und denkt, dass das besser ist, dann glaube ich nicht, dass das helfen wird. Das ist gerade das Problem. Ich glaube daher nicht, dass dies am Ende des Tages ein Problem löst. Es wird weiter Probleme geben müssen, die die von den Menschen noch gemeistert werden müssen, ob den Menschen das nun bewusst ist oder nicht. Was ist deine Meinung dazu Frank? [59:19]
Salter: Ja, ich stimme zu. Die Art wie ich es erklären möchte, ist die Folgende. Ich habe dieses Interview mit den Themen Zugehörigkeit und Bindung begonnen, dass die ethnischen und nationalen Bindungen die weitesten sind, die wir kennen. Wenn man versucht dieses Niveau der Bindung auf die ganze Menschheit auszudehnen, wie die Linksextremen das versuchen, dann kollabiert es. Wir fühlen gegenüber anderen Menschen nicht einfach zufällig so. Die stärksten Bindungen sind an Identitätsgruppen gebunden. Zunächst an die Familie, die die Intensivste ist, und sehr viel schwächer die ethnische Gruppe oder Nation, wo man noch immer ein niedriges Bildungsniveau haben kann. Wenn man über das hinausgeht, was die kommunistische Idee ist, dann kollabiert das Ganze im Wesentlichen hat man dann einen Krieg aller gegen alle. Das ist Hyperindividualismus.
Die Welt, die ich mir vorstellen kann: Wenn wir die Kontrolle über die Einwanderung von diesen globalisierenden Eliten zurückgewinnen können und wieder den kulturellen Kalten Krieg kämpfen und ihn dieses mal auf eine vernünftige Weise gewinnen können. Das Ziel, von dem ich denke, dass wir anstreben sollten, ist die Optimierung der Bindungen. Weil wir alle in einer Gesellschaft leben wollen in der wir uns wohl fühlen, in der wir uns akzeptiert fühlen, wo wir uns nicht fühlen wie Präsident Obama es in seinem 1. Buch beschrieben hat, nämlich sich immer beobachtet zu fühlen, weil man einer anderen Rasse angehört. Und er hat Kenia besucht, ich denke als er Ende 20 war, wo sein Vater geboren war, sein Vater war Kenianer, und er sagte, es war wunderbar, es war wunderbar, meine Rasse war in der Mehrheit, ich fühlte mich nicht beobachtet, es war großartig.
Palmgren: Richtig.
Salter: Und dann begann er über seinen Groll gegenüber weißen Touristen zu sprechen. Wie die in Kenia eingedrungen sind, mit ihrer Arroganz, mit ihrer Gefühllosigkeit. Wenn sie in Afrika sind, sollten sie sich wie die Afrikaner benehmen. Die Sache ist, Herr Obama ist nicht der Einzige, der auf dieser Art und Weise fühlt. Viele Menschen fühlen auf diese Weise. Die meisten wollen in einer entspannten Gesellschaft leben, wo sie wissen, dass ihre Kinder der ethnischen Mehrheit angehören und nicht diskriminiert werden und sich nicht beobachtet fühlen, sondern sich ebenfalls wohl fühlen. Dies sind unmittelbare Interessen. Sehr verständlich, wir wollen geliebt werden, wir wollen zumindest alleine gelassen werden, wollen uns entspannt fühlen und wollen, dass unsere Identitätsbedürfnisse befriedigt sind. Aber die wunderbare Sache ist, dass solche Gesellschaften auch diese genetischen Interessen wahren. Weil unsere ethnischen Gruppen die größten Familie sind, die wir haben, sie sind unsere genetischen Familien. Und Wohlstand unserer ethnischen Gruppe ist von sehr großer Wichtigkeit für unsere langfristige Fitness, im Sinne von genetischer Kontinuität.
Also, ich kann mir eine Welt vorstellen, wo man 200 bis 300 Nationen hat, die internationales Recht akzeptieren, die miteinander Handel treiben, die sich austauschen, wo man andere Länder besucht, wo man Tourismus hat, wo man selbstverständlich ein niedriges Migrationsniveau hat, aber auf einem Niveau, das nicht hoch genug ist, um Identitäten in einer niederschlagenden schnellen Art zu gefährden. [1:03:20]
Und das ist tatsächlich erreichbar, wenn man erst einmal die Regeln für den Aufbau zusammenhaltender, sich sorgender Gesellschaften verstanden hat. Wenn man das verstanden hat, dann sollte das Ziel sein diese zu optimieren. Ja da sind Nachteile, Menschen können nicht dahin gehen wohin sie wollen, in jeder Anzahl in der sie es wünschen, ja, ja da wären einige Nachteile. Große Konzerne können nicht einfach Fabriken aufmachen und schließen wo sie es wünschen, oder Millionen von Menschen in der Welt herum bewegen, um die Löhne in wohlhabenden Ländern niedrig zu halten, was eine offene Konzernpolitik ist. Diese ist ein Teil des Problems, über das wir sprechen. Ja es gäbe da einige Nachteile für sie [die internationalen Konzerne]. Aber für die große Mehrheit, überall auf der Welt, gäbe es immense Gewinne und es wären nachhaltige Gewinne, für immer, wo die Gesellschaften ihre Identität erhalten, ihre Mehrheitskulturen erhalten. Und ich denke wir haben alle ein Interesse an dem, was ich universellen Nationalismus nenne. Das ist ein nicht chauvinistischer Nationalismus, wo das Ziel nicht darin besteht andere Völker zu erobern und zu vernichten, sondern jedem zu helfen Kontinuität dieser prosozialen Werte zu erzielen, in einer verbundenen Gesellschaft zu leben, sich sicher zu fühlen und was damit sonst verbunden ist. [1:05:00] Ironischerweise sind damit einige linke Werte verbunden. Eine sorgende Gesellschaft mit einem großzügigen Sozialsystem beispielsweise kommt von homogenen Nationalstaaten, relativ homogenen Nationalstaaten.
Palmgren: Genau. Dieser Punkt ist tatsächlich perfekt beweisbar mit der Entwicklung, die wir in Schweden hatten, dieser sehr erfolgreichen. Gut wir hatten für eine lange Zeit einen freien Markt, was selbst verständlich dafür gesorgt hat, dass wir überhaupt den Wohlfahrtsstaat aufbauen konnten, der so stolz in der Welt herum beworben wurde. Aber mit zunehmenden Masseneinwanderung nach Schweden sind diese Dinge, diese Aspekte jetzt vollständig, ziemlich zurückgefallen. Von dieser Perspektive, von der linken, sozialistischen Perspektive aus gesehen, befinden wir uns in einem kulturellen Niedergang. Daher finde ich das sehr korrelierend und sehr wahrhaftig im Bezug auf das, was ich in Schweden beobachtet habe. [1:05:54]
Salter: Ja, und es ist traurig, dass sich Leute der Linken, ich meine der moderaten Linken, eine sorgende Gesellschaft wünschen, wo alte Leute, Behinderte, Kranke usw. nicht einfach in der Straße liegen gelassen werden, wo sie selbst sehen müssen, wie sie klar kommen. Sie sind so verwirrt über die Wissenschaft im Bezug auf die Ethnizität, dass sie gleichzeitig Massenmigration in einem die Stammbevölkerung ersetzenden Ausmaß befürworten und den Aufbau von Nachbarschaften auf dem Niveau der dritten Welt. Es ist sehr außergewöhnlich dies zu sehen, was diese gut meinenden Menschen tun. Was einfach fehlt ist Wissen. Das ist es, was ihnen fehlt. Es ist nichts falsch an ihre Motivation, aber sie denken, dass sie irgendwie gegen die Interessen ihres eigenen Volkes sein müssen, um das Nirwana zu erreichen. Es ist wirklich erstaunlich. Manchmal sage ich wir im Westen sind verrückt geworden. Das ist ein Wahnsinn. Ein aktuelles Beispiel ist der Angriff auf den Milliardär, dem dieses Basketball Team The Cippers gehört in Los Angeles, Herrn Donald Sterling. Das ist ein außergewöhnliches Ereignis und niemand scheint das bemerkt zu haben, zumindest nicht in den Massenmedien die ich gelesen habe. Niemand scheint es bemerkt zu haben, aber seine grundlegenden Menschenrechte wurden verletzt, man hat auf ihnen herumgetrampelt. [1:07:25] Zum Beispiel Präsident Obama hat ihn vor allen Leuten beschuldigt ein ignoranter Mann zu sein, weil er den ethnischen Inhalt seines inneren Kreises gestalten wollte, Freunde und Bekannte also. Nur um daran zu erinnern was er falsch gemacht hat. Sein Fehler war seiner Freundin zu sagen, sie zu bitten, sich bitte nicht mit Schwarzen fotografieren zu lassen. Das harmoniert wirklich nicht mit modernen Sensibilitäten. Ich finde es nicht harmonierend Menschen nur auf der Basis ihrer Rasse auszuschließen. Aber faktisch hat Präsident Obama in seinem Buch mit Stolz zugegeben, dass er eine weiße Freundin hatte und dass er sie weggeschoben hat weil sie WASP (Weiß-Angelsächsisch-Protestanisch) war und weil er seine eigene ethnische Identität erhalten wollte. Und so sah er sich um und schickte ein multiethnisches Mädchen weg. Und sie sagte, kannst du mich nicht so lieben wie ich bin, wegen meiner Individualität. Sie hatte einen multiethnischen Hintergrund. Nein, sie war nicht gut genug, er brauchte eine richtig schwarze Frau. An einer andere Stelle seines Buches sagte er, er habe seine Freunde sorgfältig ausgewählt. Er wollte einige schwarze Freunde, […] Freunde, ausländische Freunde. Was hat Donald Sterling also wirklich falsch gemacht? Nun Donalds Sterling wird beschuldigt, eine gefühllose Aussage gemacht zu haben, er wurde vom Basketballverband beschuldigt, weil seine Aussage schlecht für die Rassenbeziehungen sei. Darüber kann man diskutieren. Nur, wie auch immer, es war keine öffentliche Aussage. Die Aussage war heimlich aufgenommen und gegen seinen Willen an die Medien gegeben worden. Tatsächlich hat der Mann nichts falsch gemacht. Wenn er etwas falsch gemacht hätte, dann sollte Präsident Obama seines Amtes enthoben werden. Man kann es nicht beides haben (Donalds Sterling falsch und Obama richtig). Dies ist ein Niveau der Verrücktheit wo man auf der Privatsphäre von jemandem herumtrampeln kann, warum, weil er ein schlechter Mann ist, weil er persönliche Auswahlen getroffen hat, die wir nicht mögen. Also das Niveau der Intoleranz ist außergewöhnlich, der Intoleranz die man in Diskussionen über die Identität im Westen sieht. [1:10:12]
Palmgren: Oh, absolut. Dies sind grelle Doppelstandards. Und ich meine, manche werden mit einem anderen Maß gemessen als andere. Manche sind gleich und andere sind es nicht. Ich denke ich möchte diesen Punkt überdenken und verstärken, bevor wir für dieses Mal zum Schluss kommen Frank. Multikulturalismus ist nichts, was zu einer friedlichen und gesunden Gesellschaft führt weil nach den wissenschaftlichen Studien, die du darüber angestellt hast ist es etwas, was zu mehr Streit, Kulturzusammenstößen führt. Wir haben natürlich die Religionsfrage, die noch dazu kommt, wie mit der großen Muslimdemonstration 2012 in Australien, und es sind Dinge in der Erzählung gewisser Religionen und zum Beispiel westlicher Werte, die zusammenstoßen, das wird nicht funktionieren. Also dieser Traum, dass dies [der Multikulturalismus] eine friedliche Welt schafft, wo sich alle Leute in Glückseligkeit die Hand halten, alles was du untersucht hast, scheint das Gegenteil zu zeigen – richtig?
Salter: Ja, aber ein technischer Punkt. Es kommt darauf an was man unter Multikulturalismus versteht. Internationaler Multikulturalismus definiert meine Position. D.h. danach streben, Völkern zu helfen ihre eigenen Nationalstaaten aufzubauen und das Endresultat davon wäre eine nachhaltige, dauerhafte ethnisch kulturelle Vielfalt auf der ganzen Welt. Aber wenn man versucht das innerhalb eines Staates zu machen, ist es im wesentlichen eine Lüge, weil in einem Staat hat man Assimilation, Marginalisierung und einen Verlust an Vielfalt und man muss in der Tat das Niveau der Einwanderung hochhalten, um die Vielfalt dieser Art zu erhalten. Mit internationalem Multikulturalismus habe ich also kein Problem. Ich hätte ebenfalls kein Problem, oder weniger Probleme, mit einem unverfälscht demokratischen Multikulturalismus innerhalb von Staaten. Was ich damit meine, ist dies: Das Problem, das ich mit westlichem Multikulturalismus habe ist, dass es eine ethnische Gruppe von dem multikulturellen Tisch ausschließt, und das ist die Mehrheit, die Gründernation. [1:12:36] Und Multikulturalismus ist eine Allianz zwischen der weißen Linken und von in der Minderheit befindlichen Stammesmenschen. Man hat keine Allianz, solange diese nicht gegen jemanden gerichtet ist. Ich würde sagen die NATO war gegen die Sowjetunion gerichtet usw. und diese Allianz ist gegen weiße Menschen gerichtet. Multikulturalismus im Westen ist ein Bündnis aus Linken und in der Minderheit befindlichen, völkisch denkenden Stammesmenschen, das gegen die weiße Mehrheit gerichtet ist – solange sie die Mehrheit ist. Warum soll man dem nicht entgegentreten und in den multikulturellen Prozess die Mehrheit einbringen? Warum nicht? Was würde passieren? Nun das Erste was passieren würde, man stelle sich zum Beispiel vor die Regierung würde eine Konferenz einberufen, eine multikulturelle Konferenz, die sie zum Beispiel bezüglich politischer Probleme beraten soll. Die Vertreter der weißen Mehrheit würden vorbeikommen und mit weißer Mehrheit meine ich hier zum Beispiel die Vertreter der schwedischstämmigen, oder Anglo-Australier, oder Anglo-Neuseeländer, oder weiße Amerikaner usw., was immer die weiße Gruppe ist, sie würden hereinkommen und sie würden von den chinesischen Delegierten hören, dass mehr chinesische Einwanderer gewünscht sind, von dem indischen, dass mehr indische Einwanderer gewünscht sind und von den muslimischen Vertretern, dass mehr Einwanderer aus muslimischen Ländern gewünscht sind usw. und nun kommen wir zu den Repräsentanten der Mehrheit und würden gefragt was sie wünschen und ich frage mich, was die sagen würden. Jeder, der die Interessen der Gründernation vertritt, was würde der sagen? Meine Vermutung sie würden sagen, ja wir verstehen die Interessen der anderen, wir verstehen, dass sie mehr Einwanderer wünschen und dass sie, wenn möglich die Mehrheit in unserem Land werden möchten, jede von ihren Gruppen, wahrscheinlich. Wir fühlen tatsächlich auf dieselbe Art und Weise, wir fühlen sehr auf dieselbe Weise und wir wünschen daher mehr weiße Einwanderer oder tatsächlich vielleicht überhaupt keine Einwanderer. Vielleicht kann die netto Einwanderung damit auf Null gebracht werden. Warum? Weil das unseren Interessen entspricht, wenn es ein natürlicher Multikulturalismus ist, wo man ethnische Vertreter hat, die die verschiedenen ethnischen Gruppen vertreten. Was meine ich mit ethnischen Vertretern? [1:15:33.0] Multikulturalismus entsprechend der Anteile, anstatt dass die Regierung oft die Organisatoren von ethnischen Minderheiten sponsert und ihnen zum Beispiel ein Gemeindezentrum gibt oder Förderungsgelder für internationale Konferenzen und für Forschung und Zugang zu Ministerien, alle diese Arten von Vergünstigungen und Vorteilen und dass man dies aufgibt und stattdessen ethnische Vertretungen aufbaut, die die Interessen der verschiedenen ethnischen Minderheiten des Landes vertreten und aber auch dasselbe für die ethnische Mehrheit macht und Forschungen durchführt, Lobbyarbeit durchführt, Zugang zu hochrangigen Entscheidungsträgern gibt, sowohl in der Bürokratie als auch im Parlament zum Beispiel, dann denke ich, wird das Ergebnis enorm anders sein. Was ich auf andere Weise sagen möchte, Multikulturalismus ist ein Angriff auf die Demokratie, er ist undemokratisch, er ist eine Methode, um die Interessen der weißen Mehrheit zu unterdrücken. Und, nimm zur Kenntnis, die Mehrheit, würde man erwarten, würde in einer Demokratie in solchen Angelegenheiten ihre eigenen Vorteile und Gewinne bekommen. Aber sie werden notorisch ignoriert, das ist es, was passiert. Also alleine eine Demokratisierung des Multikulturalismus, kein Nationalismus, den würde man hier nicht brauchen, nur eine Demokratisierung des Multikulturalismus, wäre meines Erachtens vorteilhaft. Und dies ist die Sorte Wahlspruch, die man wählen sollte. Gebt uns eine Stimme, wir wollen ebenfalls gehört werden. Warum haben Minderheiten direkt Zugang zu Lobbyzwecken bei der Regierung? Warum nennen Sie uns Rassisten, geben uns schlechte Bezeichnungen oder versuchen sogar uns ins Gefängnis zu bringen, wenn wir dasselbe für uns verlangen? Und warum haben sie diesen Zwangsapparat aufgebaut aus speziellen Beratern und Polizei, um uns zusammenzutreiben und uns zu verurteilen, wenn wir versuchen genau dasselbe zu machen, was ethnische Minderheiten machen? Wenn die Minderheiten es machen nennt man es Multikulturalismus und wenn wir es machen nennt man es Rassismus. Was zum Teufel passiert hier? [1:18:16.5]
Palmgren: Ich weiß.
Salter: Und was passiert ist, dass es eine Revolution von oben ist. Es ist eine Revolution durch Zuwanderung.
Palmgren: Ja und es ist, das was derzeit passiert, Leute kommen für diese Dinge derzeit ins Gefängnis. Menschen werden verhaftet, weil sie perfekt zutreffende Aussagen machen, mit keiner Verführung zur Gewalt. Ich meine das offensichtliche Problem hier ist, man kann verdammt schnell erkennen, dass hier ein größeres Ding gedreht wird, denn was wäre sonst das Problem wenn Leute diese Sachen infrage stellen und dasselbe Verhalten für sich in Anspruch nehmen, das Minderheiten in den Gastländern erlaubt wird? Also etwas an diesem Ding ist heftig verkehrt, weißt du. [1:19:12.8]
Salter: Ja, etwas sehr Finsteres passiert. Und es ist nicht verwunderlich, dass etwas sehr Finsteres passiert und es ist ein undemokratischer Prozess und es ist ein Zwangsprozess, wenn man sich das unvermeidliche Ergebnis betrachtet, welches das Überschwemmen der Nation mit Zuwanderern in ein bis zwei Generationen ist. Kein Volk in der Geschichte hat freiwillig zugelassen, dass es auf diese Weise untergeordnet wird. Zum Einen untergeordnet und zum Anderen demographisch überschwemmt wird. Im Allgemeinen, nein immer in der Vergangenheit, war so etwas das Resultat von Invasion und Eroberungen. Also bevor ein Volk sich sein historisches Territorium, sein historisches Heimatland, wegnehmen ließ, mussten sie erst zerschlagen und ihre Armee besiegt und ihr Widerstand gebrochen werden und dann mussten sie vertrieben werden und die Fremden hereingebracht werden. Aber jetzt, aus verschiedenen historischen Gründen, die mit der Zentralisierung zu tun haben, mit der Zentralisierung der Medien, Zentralisierung des Treffens der Entscheidungen usw., das ist ein anderes Problem der Analyse für Politik-Wissenschaft und der Soziologie aus verschiedenen historischen Gründen, aber es wird mit uns von unseren eigenen Regierungen gemacht. Das ist für mich als Akademiker zugleich faszinierend und entsetzlich. [1:20:47.0]
Palmgren: Es ist absolut unglaublich. Ich meine alleine schon das Ausschließen der bisherigen Mehrheit der Gesellschaft. Weil irgendwie geglaubt wird, dass da irgendwelche enormen übernationalen Vorteile für andere sind. Rucksackproblem-Lösung von Privilegien oder was du hast. Auf dieser Basis werden sie ausgeschlossen und verlieren in manchen Fällen sogar ihre Arbeitsstelle und Arbeitsmöglichkeiten wegen dieses speziellen Problems. Grundsätzlich könnten wir hier stundenlang weiter machen, Frank, weil wir heute viele der Themen hier nur angeschnitten haben. Und weil es eine enorme Diskussion ist und es viele Dinge gibt, bei denen wir mehr in die Tiefe gehen könnten, aber ich weiß, dass du zu sehr beschäftigt bist Frank, also muss ich anfangen für dieses Mal zum Schluss zu kommen. Lass uns hier einige der Titel bekannt geben, die du verfügbar hast, so dass die Leute Exemplare deiner Bücher bekommen können und ob es irgend eine andere Internetseite gibt, die du angeben möchtest wo die Leute mehr über dich und deine Arbeit lesen können. [1:21:41.1]
Salter: Sie können auf meine Webseite gehen, da sind alle meine Publikationen aufgelistet. Sie Webseite heißt socialtechnologies.com.au, da kann man alle meine Publikationen sehen und ebenfalls einige meiner Reden und Interviews. Aber das Hauptbuch über das Thema ist tatsächlich ein experimentelles Buch, es ist nicht als endgültiges Statement über das Problem gedacht, sondern „On Genetic Interests“, ursprünglich 2003 veröffentlicht, dann von dem amerikanischen Verlag Transaction aufgenommen und 2007 wieder veröffentlicht. Das ist, wo ich die Idee des universellen Nationalismus eingeführt habe und wo ich einiges dieser Forschungen zusammengebracht habe. Aber es ist nicht das letzte Wort. Aber vieles davon ist da. Ich habe ebenfalls zwei Bücher editiert, oder tatsächlich drei Bücher. Eines über Indoktrinierung, der erste Editor ist Irenäus Eibl-Eibesfeldt [1:22:57.3], das andere Buch hat den Titel Risky Transactions, wo mein Interesse dem Umstand galt, dass organisiertes Verbrechen oft ethnisch basiert ist und dass ebenfalls hochriskante Geschäfte wie zum Beispiel Mittelsmann-Handelsnetzwerke, obgleich vor allem internationale Handelsnetzwerke oft oder sogar generell ethnisch basiert sind, und das auf der ganzen Welt. Zum Beispiel sind in Südostasien die Chinesen, berühmt für ihre internationalen Handelsnetzwerke, die nebenbeibemerkt nicht auf der chinesischen Rasse basiert sind, sondern typischerweise viel kleiner, auf Stammesverbänden und auf Dörfern, aus denen sie kommen und teilen einen der chinesischen Dialekte. Und wenn man die Religion dazu nimmt, dann hat man die Armenier im osmanischen Reich und die Juden waren in Europa eine sehr wichtige ethnische Mittelsmann-Minorität. Und das alles ist aus einer evolutionstheoretischen Perspektive zusammengebracht in diesem Buch Risky Transaktions (dt. Riskante Transaktionen). Ein anderes Buch das ich editiert habe, hat den Titel Welfare and Etnicity (dt. Wohlfahrt und Etnizität), wo eine internationale Gruppe von Hochschullehrern, Psychologen, Anthropologen und ich uns mit der Frage beschäftigt haben „Verbessert Vielfalt Sozialstaaten oder schadet sie ihnen?“ und die überwältigende Antwort war, dass wenn die Vielfalt zunimmt, die Sozialleistungen abnehmen – auf lange Sicht. Manchmal kann das eine Weile aufgehalten werden, aber auf lange Sicht kollabiert der Sozialstaat. Das berührt solche Probleme wie die Frage, warum das kommunistische jugoslawische Reich kollabiert ist? Warum ist das sowjetische Reich kollabiert? Weil man versucht hat, öffentliche Güter über multiple ethnische Identitäten hinweg zu schaffen. Also diese beiden Bücher sind relevant für Probleme, mit denen wir jetzt konfrontiert sind. Warum versucht Venedig und sein Hinterland von Italien unabhängig zu werden? Warum versucht Schottland von Großbritannien unabhängig zu werden? Dies sind wirklich sehr tiefe Fragen, die wirklich eine Auswirkung haben. [1:25:44.1] Und man muss das Zusammenspiel zwischen Altruismus und Identität verstehen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Palmgren: Gut, ich meine, dass das hier definitiv großartiges Material ist und die Titel hier sind „On Genetic Interests“ und sehen sie sich auch „On Welfare, Etnicty and Altruism“ und „Risky Transactions“ an. Es gibt noch einige andere Titel auf Fanks Webseite und die ist socialtechnologies.com.au. Vielen Dank für deine Zeit Frank, bitte mach weiter gute so Arbeit. Ich würde dich später gerne wieder treffen und unsere Konversation über diese zunehmend wichtigen und tabuisierten Themen fortsetzen. Also noch einmal vielen Dank für deine Zeit, Frank.
Salter: Vielen Dank.


